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Röntgen- und Neutronenstreuung ergänzen sich

Röntgen- und Neutronenstreuung ergänzen einander: Im Bild links, das mit Röntgenstrahlung gewonnen wurde, wird die Lage der Wasserstoffatome (blaue Kreise) nicht „gesehen“. Erst im Bild rechts – mit Neutronenstreuung – werden diese chemisch wichtigen Atome sichtbar; dafür ist ein Teil der restlichen Struktur nicht so klar wie links zu erkennen. Zu sehen ist die Struktur eines Enzyms, die blauen Gitterlinien beschreiben die Messdaten, die bunte Struktur und die blauen Kreise sind Ergebnisse der Auswertung. Erst die Kombination beider Methoden liefert die vollständige Information. Die Röntgendaten wurden an der European Synchrotron Radiation Facility und die Neutronendaten am Institut Laue-Langevin im französischen Grenoble aufgenommen.