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„Fliegende Untertasse“: kalte Staubscheibe

Mit den ALMA-Radioteleskopen und dem IRAM-Teleskop in Spanien konnte ein internationales Astronomenteam unter Beteiligung des Max-Planck-Institutes für Astronomie in Heidelberg erstmals die Temperaturen großer Staubkörner im Außenbereich einer protoplanetaren Staubscheibe vermessen. Sie sind nur 7 Grad wärmer als der Temperaturnullpunkt – erwartet hatten die Astronomen eine Temperatur von 15 bis 20 Kelvin.