Weltkarte mit Standorten der Großforschungsanlagen

Infrastrukturen zur Erforschung von Universum und Materie

Um die kleinsten Bausteine der Materie zu untersuchen oder in die entferntesten Galaxien zu blicken, sind oft besonders große Messeinrichtungen nötig. Auf dieser Webseite stellen wir Großforschungsanlagen aus aller Welt vor, die mit deutscher Beteiligung betrieben werden oder sich aktuell in Planung befinden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Bau – und indirekt über Wissenschaftsorganisationen wie die Helmholtz-Gemeinschaft – auch den Betrieb von Forschungsinfrastrukturen der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung. Sie lassen sich verschiedenen Fachgebieten zuordnen: Physik kleinster Teilchen, Erforschung der kondensierten Materie sowie Astro- und Astroteilchenphysik. In der Landschaft der Forschungsinfrastrukturen finden sich ausführliche Porträts und Fakten zu den Großgeräten, die vom BMBF derzeit finanziell unterstützt werden. Eine interaktive Weltkarte zeigt die Standorte der Anlagen, die nicht nur in Deutschland gebaut und betrieben werden, sondern über die ganze Welt verteilt sind.

Forschungsinfrastrukturen sind für die Wissenschaft von großer Bedeutung. Sie zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer und hohe Investitionskosten aus. Darum hat das BMBF einen Prozess entwickelt, in dem Konzepte für neue Forschungsanlagen und -einrichtungen nach einem einheitlich strukturierten Verfahren bewertet werden. Dieser Nationale Roadmap-Prozess für Forschungsinfrastrukturen ist ein strategisches Instrument, um neue Infrastrukturprojekte aus allen Wissenschaftsgebieten zu priorisieren, und dient als Grundlage für forschungspolitische Entscheidungen.